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Neubau des Altenpflegezentrums der Selbständigen Ev.-Luth. Gertrudenstiftsgemeinde
in Baunatal-Großenritte
 

Modellfoto: Planungsbüro Jentzsch und Partner, Kassel

Gefördert aus Mitteln der


 
Zur Planungsgeschichte des Neubaus

Bereits im Jahr 1997 wurde vom Ev.-Luth. Gertrudenstift e.V. ein Anforderungskonzept für die zukunftsweisende Fortführung des Pflegeheimbetriebes erarbeitet. 1998 fiel die Entscheidung im Vorstand, ein Kasseler Architekturbüro, das auf den Bau von Pflegeheimen spezialisiert ist, zu beauftragen. Nach umfangreichen Abstimmungen mit der Stadt Baunatal und allen beteiligten Ämtern und Behörden wurde 1999 das Bauvorhaben nach den Richtlinien für die Förderung sozialer Gemeinschaftseinrichtungen beim Hess. Ministerium für Jugend, Familie und Gesundheit angemeldet.

Nach 7 Jahren und intensiven Kontakten mit dem Ministerium sah der Träger des Ev.-Luth. Gertrudenstifts keine andere Möglichkeit, als den ersten Bauabschnitt mit einer Finanzierung aus Eigen- und Kapitalmarktmitteln in Angriff zu nehmen.
Die Förderung des zweiten Bauabschnittes durch das Land Hessen, die erst für 2005 und dann für 2006 zugesagt war, wird gemäß der Mitteilung des Ministeriums im Jahr 2007 erfolgen.

 
Konzeption des Neubaus

Statt des vorhandenen großen Altbaues, der 1966 eröffnet wurde, entstehen nun in Anlehnung an die kleinmaßstäbliche Ortsrandbebauung stark gegliederte Baukörper. Die 96 Pflegeplätze werden in 8 Gruppen mit jeweils 12 Pflegeplätzen gegliedert.
Diese 12er Wohngruppen gruppieren sich um lichtdurchflutete Innenhöfe. Die gesamte Grundriss- konfiguration ist auf die zunehmende Anzahl dementiell erkrankter Bewohner zugeschnitten. Alle Zimmer haben rollstuhlgängige Duschbäder.
Zusätzlich werden im Mittelgebäude 4 Kurzzeitpflegeplätze entstehen.

Im Eingangsbereich des neuen Hauses entsteht ein ansprechender Bereich der Kommunikation. Bewohner und Gäste haben dort an Bistrotischen Platz zum Gespräch. Getränke können dort zu sich zu genommen werden.
Unter der ebenfalls kleinteilig gestalteten Dachlandschaft verbirgt sich eine Nettogrundrissfläche von rund 6.258 qm und ein umbauter Raum von 29.893 cbm.

 
Kirche im Neubau

Im zweiten Bauabschnitt wird ein Kirchsaal für die Bewohnerinnen und Bewohner, sowie für die Gemeindeglieder der St. Michaelisgemeinde Kassel der Selbständigen Ev.-Luth. Kirche (SELK) aus eigenen finanziellen Mitteln gebaut.
Das Gertrudenstift e.V. gehört als Predigtplatz zur St. Michaelisgemeinde und wird von Superintendent Pfarrer Jürgen Schmidt, Kassel, seelsorgerlich betreut.

 


SPENDEN FÜR DIE KIRCHE IM NEUBAU

St.-Michaelis-Gemeinde SELK
Ev. Kreditgenossenschaft Kassel
BLZ: 520 604 10
Konto: 2917
Stichwort: "Kirchneubau"



Für Spenden bis 100,00 € wird der entsprechende Kontoauszug als Spendenquittung vom Finanzamt anerkannt.
Für höhere Beträge erhalten Sie auf Wunsch eine Spendenquittung.

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